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..alles Marke Eigenbau, mit viel Liebe und Energie hergerichtet... danke Vadda Lenters, ohne dich hätten wir es nicht allein geschafft!
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.. schaut euch den tollen Zaun an... viel Arbeit, wunde Hände bei Martin und Tom, aber seht das glänzende das Resultat...
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...unser 1. Stall...
Zwischen dem ersten Gespräch mit dem Verpächter und der Vollendung der Umbauarbeiten vom ehemaligen Kuh- oder Schweinestall zum Pferdestall bzw. die Umzäunung der Weide lagen nur wenige Wochen... kaum zu glauben....
Es sollte alles perfekt sein, pferdegerecht eben. Und was liegt da näher als ein Offenstall mit Zulauf zu offenen, aber trockenen und windgeschützen Boxen, wo sich die Pferde selbst aussuchen konnten, ob sie drinnen oder draussen stehen wollen...
Als beide Pferde am 6.7. ihr neues Heim bezogen, konnten wir uns nach wochenlanger Schufterei (bis zum Umfallen!) endlich zurücklehnen, und die arbeitsreiche Zeit hinter uns lassen. Vom Zaun bis zum Stall haben wir alles selbst herrichten bzw. einrichten müssen, ohne überhaupt einen blassen Schimmer davon zu haben, wie nun was letzendlich stehen oder funktionieren soll! Wir haben noch NIE einen Stall gebaut!
Genaue Planung war notwendig und wurde ausgeführt. Boxen, Elektrozaun und das ganze Drumherum wurde bis ins kleinste Detail von uns getestet und für einzugsreif befunden. Wir haben es wieder mal geschafft, unsere eigenen Energievorräte zu überlisten... und unser Konto auch...
Hübsche Namensschilder hingen an den Eingangstüren zu den zwei Boxen, vom Verpächter-Ehepaar ein Hufeisen mit der Aufschrift "Herzlich Willkommen" hing an der Boxentür....wir waren gerührt, es war wirklich toll...
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Nach einigen Abenden und viel Chaos haben wir Futterzeiten eingerichtet, an denen beide Pferde gleichzeitig in den Boxen standen und ihr Kraftfutter bekamen. Wie zwei halbverhungerte verrückte Pferde kamen sie beim Geräusch klappernder Eimer angerast, stürzten in den Stall und ab mit dem Kopf in den Eimer . Das Wettessen begann...wer als erster fertig war, raste sofort wieder auf die Weide (wir haben Eddi zu verstehen gegeben, DASS er fertig war und Parodie gefälligst in Ruhe auffressen lassen sollte!), um weiter in Ruhe zu grasen.
Nach ca. 2 Wochen Pferdegetrampel und Regen begann der Boden aufzuweichen, die Hufabdrücke im Boden wurden zu Löchern, das Gras wuchs nicht mehr schnell genug nach. Matsche und Unzufriedenheit machten sich breit...Heustellen auf der Weide ersetzten das Gras und wir selbst wurden auch immer unzufriedener mit der Situation. Von "pferdegerecht" war nun keine Rede mehr, es war vielmehr unzumutbar für beide Pferde, diese Art von Haltung weiter zu führen. Die einzige Lösung und die schnellste in diesem Fall, war ein Umzug in eine Boxenhaltung. Eine Entscheidung, die gleichermaßen in uns sowie auch beim Verpächter-Ehepaar reifte. Boxenhaltung hatte nach den Erfahrungen mit Eddie nun nur noch Parodie in Aussicht. Umgesetzt wurde unser Entschluss auch sofort einen Tag nach Eddis Auszug am 26.8.2007.
... Im Nachhinein war unsere Schufterei also nichts mehr als eine böse Erfahrung, psychisch, physisch und auch finanziell, wenn man unerfahren und viel zu blauäugig an manche Dinge herangeht.... von nun an gehts aufwärts... think positive:-)
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